Montag, 19. Dezember 2011

Der Wolf

Sein Herz ist von Begeistern und Bestimmen
So heiß geworden, dass es nichts mehr will.
Ihm ist, als ob viertausend Stimmen singen
Und keine der viertausend Stimmen stillt

Seinen Hunger nach Entrückung in Gewöhnung,
wo Erfüllung immer neu entsteht
und erfindet, was es noch nicht gibt.
Und er sehnt sich nach Vertrauen und Versöhnung.

Keiner ahnt, wie stark die himmlischen Versprechen
ihn in verfrühte Paradiese ziehn.
Nur manchmal funkelt zwischen den Versprechen
Ein urvertrautes, stilles Glühn...