Montag, 28. März 2011

Ko(s)mische Dimensionen

"Allzu oft verwechseln Politiker, Journalisten und andere Laien Billionen mit Milliarden, und kaum jemand versteht, dass sich an einer Milliarde fast nichts ändert, wenn man eine Million von ihr abzieht." (EPF)

Sonntag, 27. März 2011

Sonntagsfrage

„In einer besseren Welt“ ist der Name eines Films, der kürzlich angelaufen ist und der sogar einen Golden Globe bekommen hat. Ein kurzer Klick auf die Filmbeschreibung verrät, worum’s geht: Alle sind irgendwie traumatisiert und kämpfen deswegen mit, um oder gegen irgendwas, und am Ende verlieren alle, und "das Gute" wird an den Nagel gehängt, und es gibt nur eine Gewinnerin: die Hoffnungslosigkeit. Und ich frage mich, was das soll: breitenwirksam Hoffnungslosigkeit predigen und dafür noch goldene Globen ernten und infolge dessen viel, viel Publikum und also viel, viel Geld.

Freitag, 25. März 2011

Sprichwörter hinterfragt - Teil 1

Die Sprachspione hinterfragen gerade Sprichwörter und gucken mal, ob man die noch gebrauchen kann. Im ersten Teil der Trilogie "Sprichwörter hinterfragt" geht es um den Anfang und ob der wirklich immer so schwer ist, wie das Sprichwort behauptet.

Dienstag, 22. März 2011

"Ethik" in Anführungsstrichen

Am Wochenende habe ich eine denkwürdige Geschichte gehört, und die geht so:

Ein Mann, erfolgreicher Unternehmensberater, eine (schwangere) Ehefrau, zwei (fast drei) Kinder, leben als Familie mit Leib und Seele in der Großstadt. Insbesondere die Frau ist EINS mit der weiten Stadt, die sie braucht wie andere Lebewesen das Wasser oder die Weide. Aus dem einfachen Grund, dass sie, die Stadt, nun mal ihr, der Frau, LEBENSRAUM ist, und zwar in jeder Hinsicht: beruflich wie privat, körperlich wie geistig.

Auf einmal passiert, nach Jahren glücklichen (??) Familien(?)lebens, dies: Der Mann verkündet, er werde seinen Job bei der Unternehmensberatung quittieren und sich stattdessen selbstständig machen. Dazu werde er eine kleine Firma kaufen, er wisse auch schon welche, man müsse allerdings umziehen... in einen kleinen Ort im Norden des Landes. Das Ganze "müsse" er tun, denn er könne "aus ethischen Gründen" nicht länger als Unternehmensberater arbeiten.

Der Mann hat flugs gekündigt, besagte Firma im Norden gekauft, und die Frau fragt sich womöglich erst jetzt, wen sie vor Jahren geheiratet hat. Beziehungsweise: wo der Anfangsfehler liegt?

Montag, 21. März 2011

Sonntagsschnipsel


Wenn man sonntags die Spree entlangspaziert, kann es passieren, dass man zuerst zum Gasthörer einer DIY-Improvisation gemacht und anschließend in eine internationale Kissenschlacht gespült wird.

Freitag, 18. März 2011

Viktorias Erfahrung

"Erzwungener Kapitalismus ohne sozialen Aspekt macht mir Angst, die ich nur für kurze Zeiten und mit Deutschland im Rücken überwinden kann." (V.H.) Was man sonst noch über Russland und Deutschland, Schnittstellen und Aufbrüche, Bildung und Ausbildung, Kunst und Design... wissen darf, wenn man will, erfährt man aus erster Hand in Viktorias Erfahrung, der ich an ihrer Stelle lediglich eine andere Überschrift geben würde.

Samstag, 12. März 2011

Seeing is believing

Ob James Watson und Francis Crick diesen Film von 1947 wohl kannten?

Freitag, 4. März 2011

Teosinte

"Intuitiv nutzten die Indianer wenige zufällige Mutationen, um aus dem Wildgras Teosinte genießbaren Mais zu machen. Heute kennt man die Gene, die dafür verantwortlich sind."

Dienstag, 1. März 2011

Quantensprung

Dass Mücken qua Geburt zwar die Gestalt von Mücken haben, in Wahrheit aber Elefanten sein können, zeigt kein Phänomen so deutlich wie das des Quantensprungs. Allenfalls noch das des aufrichtigen Rücktritts eines Verteidigungsministers wegen, so könnte man mutwillig oberflächlich formulieren, falscher Fußnoten und Gänsefüßchen. Betrachtet man den ministeriellen Rücktritt jedoch im Kern, erkennt man, dass weder Kerner noch Bild noch Bunte mit ihren professionellen Hochglanzpolituren geschafft haben, was 2011 die scientific community geschafft hat: aus Hochglanzfiguren echte Menschen von wahrer Größe zu machen.